Deutschland

Batterien

 

Batterien


Obschon weltweit jährlich Milliarden Batterien vertrieben werden, die nach wie vor meist im Hausmüll landen und die Umwelt vergiften, hat sich leider bis heute keine Regierung dazu durchgerungen, die Angabe der Batteriekapazität auf der Batterie gesetzlich vorzuschreiben. Wir würden es zudem begrüßen, wenn der Energieverbrauch elektrischer Verbraucher auf den Geräten stünde.
 

Lithium-Batterien


- sind länger lagerfähig als Alkaline-Batterien (bis zu 12 Jahre)
- sind leichter als Alkaline-Batterien
- sind hochstromfähiger. Einige Typen haben eine höhere Spannung.
 

Zink-Kohle-Batterien


Die Zink-Kohle-Batterie geht auf den deutschen Chemiker Bunsen zurück. Bunsen erfand sie 1841, damals gab es weder Generatoren noch Dynamos. Die Batterien waren damit die einzige Stromquelle. Zink-Kohle-Batterien haben über ein Jahrhundert lang gute Dienste geleistet, heute gehören sie unserer Auffassung nach jedoch nicht mehr in die Verkaufsregale. Ihre Energie-Kapazität beträgt meist nur 25 bis 40 % der Energieleistung von Alkaline-Batterien. Sie sind nicht hochstromfähig, können durch Frost zerstört werden, sind nur begrenzt lagerbar und oft nicht auslaufsicher. Da sie billig herzustellen sind, tauchen sie immer noch im Handel auf, wo sie unter irreführenden Namen wie „Power Batterie“ oder „Extra Heavy Duty“ vertrieben werden. Wir raten von diesen Batterien ab.
 

Alkaline-Batterien


Alkaline-Batterien sind etwas teurer als Zink-Kohle-Batterien, aber gemessen an dem enthaltenen Energievorrat günstiger. Ihre Speicherkapazität ist sehr gut, sie können zwischen 5 und 7 Jahre gelagert werden, und auch bei moderaten Minustemperaturen leisten sie immer noch gute Arbeit. Sie werden im Handel sehr günstig angeboten. Beim Kauf unbedingt auf die Bezeichnung „Alkaline“ achten!